Meine Kreuzfahrt auf der Symphony
19.06. - 26.06.1999
Westliches Mittelmeer
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Der Autor

1. Tag:
Einschiffung in Genua. Um 17.00 Uhr legt das Schiff ab. Begrüßung durch Kapitän Giovanni Massa.

2. Tag: Neapel
Das Wetter hat sich verschlechtert. Gegen Mittag fahren wir in den Hafen von Neapel ein. Ich entscheide mich für eine Besichtigung von Neapel auf eigene Faust. Es werden auch Ausflüge nach Pompeji und Capri angeboten. Die waren aber wegen des Regens und fehlender Unterstellmöglichkeiten ein Reinfall. Dagegen kann man sich im herrlichen Teatro San Carlo und im herrlichen Palazzo Reale auch herrlich unterstellen.

3. Tag: Malta
Das Wetter ist jetzt für den Rest der Kreuzfahrt ausgezeichnet: Warm und sonnig, aber nicht zu warm. Ich nehme an dem Ausflug "Valetta und Mdina" teil. Mdina ist die fühere Hauptstadt von Malta und geradezu malerisch ruhig und verlassen (wenn man von den Touristen abstrahiert). In Valetta war es (wie immer) ausnahmsweise nicht möglich den Malteserpalast zu besichtigen, da gerade eine Parlamentssitzung stattfand. Trotzdem war für mich als Kultur-Touristen Malta ein voller Erfolg. Um 18.00 ging es weiter Richtung Tunis. Der Wind frischte schon merklich auf.

4. Tag: Tunis
Bei Einlaufen in den Hafen können wir das spanische Kreuzfahrtschiff DON JUAN sehen, das in diesem Jahr die letzten Kreuzfahrten für seine spanische Reederei macht. Der einheimische Reiseführer der uns "Karthago und Sidi bou Said" näherbrachte war ein richtiges Show-Talent, immer zu Scherzen aufgelegt. Während mich Karthago nicht sehr beeindruckte war Sidi bou Said faszinierend: Hatte man hinter den Bergen von Souvenirständen die Stadt ausgemacht, konnte man sich in die stilleren Gassen flüchten. Diese liegen wunderschön  mit ihren grellweißen Häusern vor blauem Himmel über smaragdgrüner See. Nach der Hafenausfahrt frischte der Wind auf und der Seegang nahm stark zu. Die SYMPHONY hat keine Stabilisatoren. Im Restaurant kostete mich das Abendessen daher doch eine gewisse Überwindung. Ich hatte eine Kabine ganz vorne im Bug, wo das Stampfen des Schiffes am stärksten war. Sobald ich aber flach im Bett lag, empfand ich das Stampfen als angenehm und ließ mich in den Schlaf wiegen.

5. Tag: Ibiza
Nach fast einem vollen Tag auf See (die sich wieder beruhigt hatte) liefen wir um 17.00 Uhr in Eivissa, der Hauptstadt von Ibiza, ein. Der erste Weg führte mich auf D'Alt Vila, die Festung, von wo man einen hervorragenden Blick auf den Hafen hat. Wir blieben über nacht im Hafen, damit man die Gelegenheit hat, am sagenumwobenen Nachtleben auf Ibiza teilzunehmen.

6. Tag: Ibiza
Bis 14:00 konnte man die Insel noch genießen, dann war Abfahrt. Schon am Vormittag mußte die Symphony aber ihren Anelgeplatz für das häßliche Clubschiff Aida räumen. Die restlichen Passagiere wurden dann um 14:00 mit Booten abgeholt. So kam es, daß ich mein eigenes Kreuzfahrtschiff abfahren sehen konnte (siehe unten). Anläßlich der Enschiffung machte ich die Bekanntschaft mit diesen Gummibooten mit Außenborder, die der Engländer "Zodiacs" nennt. Wahnsinn, wie man damit über die Wellen geschossen wird!! Das macht wirklich Laune!

7. Tag: St. Tropez
Hier lag die Symphony auf Reede. Also wieder Ausbooten. Da laß ich mir doch die Fahrt mit den Zodiacs nicht entgehen! Leider habe ich keine Prominenten in diesem Luxus-Badeort angetroffen, aber die Polizeistation von Gendarm Cruchot (L. de Funes)! Aber auch sonst ist St. Tropez malerischer als ich gedacht hätte! Abends gibt es auf dem Heck der Symphony, die bis 24.00 Uhr auf Reede liegt, die Inka-Fire-Show mit Fackelträgern, Feuerspuckern und Musik von Sacred Spirit. Wirklich beeindruckend, auch wenn die Abendshows sonst nicht so toll sind.

8. Tag: Ankunft in Genua
Warum hängt die Fahne der Symphony nicht auf Halbmast ? Ich jedenfalls bin untröstlich.
 
 

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Meine Kabine
Oh Schreck, das Schiff ist weg! (Ibiza)
 
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